Was deine Haltung zur Mutter mit deinem Leben zu tun haben kann

Vielleicht kennst du das:

Du funktionierst im Alltag. Doch etwas in dir fühlt sich nicht im Fluss an?.

In der Beziehungen? Im Beruf? Im Körper?

Du kannst nicht genau sagen, warum.

2013 besuchte ich ein Seminar zum Thema „Mutter“.

Dort erlebte ich etwas sehr Klärendes.

In einer sogenannten Gegenüberstellung – eine Form der Aufstellungsarbeit – stand mir eine Frau gegenüber, die meine Mutter repräsentierte.

Familienaufstellung nach Hellinger bedeutet:

Innere und familiäre Dynamiken werden im Raum sichtbar gemacht. Unbewusste Bindungsmuster zeigen sich oft über Körperhaltung, Gefühle oder Impulse. Was sonst verborgen wirkt, zeigt sich.

Im Seminar reagierte mein Körper sofort. Er zeigte mir in Körpersprache auf: Ich habe mich viel zu groß gemacht.

Mir wurde klar: ich stellte mich unbewusst über meine Mutter.

Vielleicht hast du schon mal von dem Ausdruck gehört sich „Groß-Machen“:

Ein Kind verlässt seinen angemessenen Platz als Kind und stellt sich über die Eltern. Dadurch übernimmt es zwangsläufig Verantwortung für die Älteren. Obwohl es nicht seine Aufgabe ist – das löst inneren Druck und eine emotionale Last aus.  Das Kind verliert an eigener Kraft.

Kennst du das?

Zu wissen, was deine Mutter hätte anders machen sollen?

Dich innerlich verantwortlich zu fühlen – vielleicht bis heute?

In dieser Gegenüberstellung wurde mir klar: Ich hatte mich innerlich größer gemacht. Mit dieser Erkenntnis bin ich innerlich einen Schritt zurückgetreten. Ich bin von meinem hohen Roß runter gestiegen. Dadurch konnte ich endlich meine Mutter in ihrer Größe sehen.

Alles in mir veränderte sich sofort. Mein Körper konnte wieder atmen. Der Druck ist abgefallen. 

Es kam Ruhe. Es kam Wärme. Es kam Kraft zurück. Nicht, weil alles perfekt war. Ich kam wieder auf meinem Platz.

Warum ich das hier teile

Die Beziehung zur Mutter prägt unser Leben tief.

Unsere Haltung zu ihr wirkt oft wie ein inneres Programm.

Kann ich nehmen? Oder kämpfe ich noch?

Bin ich im Vorwurf? Oder in Dankbarkeit?

Viele Herausforderungen im Leben – Erschöpfung, Konflikte, das Gefühl „nicht richtig am Platz zu sein“ – stehen in Verbindung mit solchen unbewussten Dynamiken.

Sie lassen sich verändern!!!!

Bleib dran: im Frühling 2026 wird es wieder ein Seminar mit dem Thema “Mutterliebe” geben. Ich freue mich drauf.

Nächsten Termine

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