Ein Gedankenanstoß in tiefer Dankbarkeit für das Leben:

Der Wunsch, gesehen zu werden, lebt in jedem von uns. Er gehört zu unseren tiefsten Bedürfnissen. Wir sehnen uns danach, mit dem, was wir sind, wahrgenommen und geliebt zu werden.

Unsere Eltern, Großeltern sowie alle Generationen davor haben Großes vollbracht. Ihr Leben lang gearbeitet, aufgebaut, Werte geschaffen.

Doch bei all diesen Aufgaben blieb in vielen Familien etwas auf der Strecke: die Zeit für das Kind mit seinem Bedürfnis nach Nähe, Geborgenheit und Gesehenwerden. Liebe war da. Doch das Leben hat andere Prioritäten verlangt. Gleichzeitig hat es durch Krieg, Flucht und Wiederaufbau seine Spuren in den Herzen hinterlassen.

Viele von uns denken, die Liebe ihrer Mutter oder des Vaters nicht spüren zu können. – sie meinen da ist keine Liebe. Dadurch bleibt ein Schmerz.

Durch die Aufstellungsarbeit, durfte ich erkennen: Die Liebe ist da – es ist eine natürliche Kraft von Eltern zu ihren Kindern – so gegeben, wie das Leben.

Zwischen dieser Liebe und uns liegen unbewusste Schichten: alter Schmerz, verpatzerte Herzen, Trauma, Ängste, ablehnende Glaubenssätze, Schutzmechanismen und unsichtbare Bindungen. Sie wirken wie Mauern. Das Gefühl “abgeschnitten von sich selbst zu sein” begleitet den Alltag. Doch das ist nur eine Wahrnehmung durch abgespeicherte Mechanismen des Unterbewusstseins. Meist wiederholt sie sich von Generation zu Generation und blockiert den Fluss der Liebe.

Die natürliche Bewegung und gleichzeitig tiefes Bedürfnis in jeder Mutter und jedem Vater ist ihre Liebe weiterzugeben.

In dieser Liebe liegt eine seelische Kraft, die weiterfließen möchte. Sie dient dem Leben selbst.

Diese Kraft verbindet uns alle miteinander. Eine Kraft, die über Generationen hinweg wirkt und danach strebt, das Leben zu bejahen und weiterzugeben.

In der Inneren Begenung zeigen sich die Schichten, die die Liebe blockieren. Dynamiken, Verflechtungen oder tiefe Kernemotionen, die von Generation zu Generation das Herz verschlossen haben.

Geben wir diesen durch die Aufstellungsarbeit Raum, können sie ins Licht kommen. Wir kommen in die Achtung zu dem, was war. Dabei begreifen wir, was es braucht, der natürlichen Bewegung des Lebens zu folgen: die Liebe unserer Eltern anzunehmen und weiterzugeben.

Es öffnet sich ein Raum und führt zusammen, was zusammen gehört. Für mich ein Geschenk des Lebens.

Die Beziehung zur Mutter ist die erste Beziehung unseres Lebens. In ihr liegen Verbundenheit, Sehnsucht, Nähe und Liebe. Gleichzeitig finden sich dort alte Mauern, die unser Fühlen und Handeln bis heute beeinflussen können. 

In der Inneren Begegnung – der wortlosen Familienaufstellung mit Julia Maria Thimm – wird Abgespeichertes sichtbar. Emotionen dürfen abfließen. So entsteht Raum für ein tieferes Verstehen dessen, was zwischen dir und der Liebe deiner Mutter steht.

Gemeinsam wenden wir uns dieser Beziehung in Liebe und Achtung zu. Wir schauen auf die Geschichten, die darin geschrieben stehen, und erkennen, was sie brauchen, damit Frieden und die Annahme der Liebe ihren Platz finden.

2-Tages-Seminar

Mutterliebe – Die Innere Begegnung mit der Mutter

22. & 23. August

Ein Raum für Erkenntnis, Bewusstwerdung und innere Begegnung.

Vorab biete ich zwei kostenfreie Basisseminare an:

Sonntag, 9. August | 10:00 – 12:00 Uhr

oder

Freitag, 21. August | 18:30 – 20:30 Uhr

Wenn du spürst, dass dich dieses Thema ruft, freue ich mich, dich auf diesem Weg begleiten zu dürfen.

Nächsten Termine

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